Grosser Erfolg für die Volksinitiative "Schutz vor Rasern"

Unter dem Druck der RoadCross Raserinitiative spricht sich das Parlament im Dezember für ein härteres Vorgehen gegen Raser aus.
Die am 15. Juni 2011 dieses Jahres in kürzester Zeit mit 105'763 Unterschriften eingereichte Raserinitiative steht vor einem grossen Erfolg. Bereits ein Tag nach der Einreichung der Initiative nahm das Parlament unter dem wachsenden Druck der Initiative weite Teile des Initiativtexts ins Verkehrssicherheitspaket Via Sicura auf, welches nach dem Ständerat im Dezember auch vom Nationalrat bestätigt wurde. Leider sind die Beschlüsse aber noch nicht definitiv. Um nun möglichst schnell Raser von der Strasse zu holen sind wir täglich unterwegs, führen Gespräche und fordern verbindliche Zusagen – so lange bis die Anliegen der Initiative umgesetzt sind.
Raser definieren und von der Strasse verbannen
Mit einer Annahme der Volksinitiative „Schutz vor Rasern“ werden jährlich ca. 1'000 gefährliche Raser von der Strasse verbannt. Die Initiative fordert, dass Raser angemessen bestraft werden, deren Führerausweise lange entzogen werden – im Wiederholungsfall lebenslänglich – und das Fahrzeug eingezogen wird. Damit es nicht der richterlichen Willkür überlassen bleibt, zu bestimmen wer als Raser gilt und verurteilt wird, soll Raserei als qualifizierter Straftatbestand festgeschrieben werden.
- Definition und Bestrafung von Rasern: Raser sind Fahrzeuglenker, die durch verantwortungslose Tempobolzerei bewusst Verkehrsregeln verletzen und das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingehen.
- Bestrafung von Rasern, die einen Unfall mit Todesfolge oder schwerer Körperverletzung verursachen.
- Einzug von Raserfahrzeugen.
- Führerausweisentzug für mindestens zwei Jahre bei Ersttätern.
- Wiedererteilung der Fahrerlaubnis unter Auflage.
- Vorsorglicher Führerscheinentzug.

